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Primacoustic London Z16
Kit für Control Room und Project Studio geeignet für eine Raumgröße bis 12 m⊃2;
Technische Daten
-1 x Europa Flutter Wall Z83
- 1 x Scandia 84 Scatter Block
- 4 x Orientique Washboards Z33
- 8 x Australis Corner Trap
Grundlagen Raumprobleme
- Kontrolle stehender Wellen
- Reduktion von ungewollten Reflektionen
- Reduktion der Raumresonanz
- Verminderung von Hörbeeinträchtigungen verschiedenster Natur
Faktisch sind die meisten Studios rechtwinklig gebaut, da dies, nach wie vor der kostengünstigste Weg ist, Räume zu bauen. Unglücklicherweise ist diese Raumform, die akustisch am wenigsten sinnvolle, um Musik zu produzieren. Die Folge sind starke Reflektionen der gegenüberliegenden Wände, stehende Wellen, starke Raumresonanzen und harmonische Veränderungen des Audiomaterials, bedingt durch die Raumform. Dadurch bedingt versucht man meist den Mix an die negativen Eigenschaften des Raumes anzupassen und nicht, wie es weitaus sinnvoller wäre, den Raum so auszubauen, dass ein guter Mix möglich wird. Dies hat zur Folge, dass der Mix zwar im eigenen Raum vielleicht gut klingt, sobald er aber auf einer anderen Anlage oder in einem akustisch gut gebauten Raum abgehört wird meist ziemlich "daneben" klingt. Dies bedeutet, daß es für professionelle Studioarbeit essentiell ist, sich eine akustisch möglichst neutrale Aufnahmeumgebung zu schaffen, die realistisches Hören, Mixen und Produzieren erlaubt.
Problemlösungen
Europa Flutter Wall
Ein Hauptproblem stellen endlose Reflektionen und stehende Wellen zwischen gegenüberliegenden Wänden dar, die entstehen, wenn die Abhörmonitore Signale in Richtung dieser Wände abgeben. Alle Monitore und besonders solche, die baubedingt einen hohen Bassanteil an der Rückseite abgeben, erzeugen den sogenannten "Kammfilter-Effekt". Diese Probleme sind mit den "Europa Flutter Wall"-Modulen in den Griff zu bekommen.
Orientique Washboards
Seitenreflektionen und Erstreflektionen der Monitore reduzieren die Möglichkeit der realistischen räumlichen Ortung des Sounds und bedingen starke Hörbehinderungen, weil die Ohren permanent versuchen selektiv das Direktsignal wahrzunehmen, dabei aber fortwährend von den starken Erstreflektionen der Wände behindert werden. Die "Orientique Washboards" absorbieren diese Wellen weitesgehendst und ermöglichen somit ein realistischeres Abhören.
Scandia Scatter Blocks
Reflektionen der Rückwand verlangen eine ausgewogene akustische Lösung. Macht man diese Zone akustisch komplett "tot", wird die gesamte Raumakustik dunkel und "unlebendig".
Der daraus resultierende finale Mix ist in der Regel viel zu höhenlastig. Die Lösung: die Schaffung einer "Dead Zone" an einem Ende des Raumes und einer "Live Zone" am anderen Ende. Die "Scandia Scatter Blocks" erlauben es einen Teil des Raumes kontrolliert akustisch "lebendig" zu erhalten. Diese Form der "sanften Diffusion" erzeugt eine natürlichere Abhörsituation bei gleichzeitiger Reduktion stehender Wellen und ungewollter Reflektionen.
Australis Corner Traps
Die Kontrolle des Bassbereiches ist existentiell wichtig für jeden Studioraum. Ohne "Bass-Falle" tendiert der Bass dazu bombastisch und schwammig wahrgenommen zu werden.
Im Mix hat dies zur Folge, dass die Bässe meist dünn sind und kein echtes Fundament für den Mix vorhanden ist.
Bei dem Versuch die akustischen Mängel des Raumes im Bassbereich auszugleichen, leidet zwangsläufig der Endmix. Die "Australis Corner Traps" können überall da positioniert werden, wo eine hohe Bass-Absorption benötigt wird; besonders in Ecken, da diese die unangenehme Eigenschaft haben, die Energien des Bassbereiches massiv zu verstärken.
Wie man in der Folge sehen wird decken die verschiedenen "Studio Acoustic Kits" nahezu jeden Anwendungsbereich ab. Wir empfehlen je nach Anwendung und Raumgröße das entsprechende Kit auszusuchen. Es ist natürlich jederzeit möglich, die Kits noch mit zusätzlichen Einzel-Modulen zu ergänzen.
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